#20 – Und was hat das mit mir zu tun?

Ihr habt bestimmt schon viel gehört und erfahren im Bezug auf die Flüchtlingsgeschehnisse auf der Welt. Vielleicht habt ihr sogar an der einen oder anderen Aktion teilgenommen. Jetzt wollen wir euch eine andere Seite aufzeigen. Wie geht es Asylbewerbern, wenn sie in Deutschland schon einige Zeit leben oder sogar hier geboren wurden? Welche träume, Hoffnungen und Wünsche haben sie? Wie ist das Leben ohne sicheren Aufenthaltstitel? Was sagt das deutsche Recht dazu?

Quelle: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/neukoelln-unlimited/207171/arbeitsblatt-und-unterrichtsvorschlaege

Quelle: http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/neukoelln-unlimited/207171/arbeitsblatt-und-unterrichtsvorschlaege

Die Geschwister Lial (19), Hassan (18) und Maradona (14) Akkouch wachsen in Berlin-Neukölln auf, ihre Jugend ist geprägt von der Leidenschaft für Breakdance und Musik und fühlen sich in Berlin zu Hause. Doch obwohl die Familie seit fast 18 Jahren in Deutschland lebt und vier der insgesamt sechs Geschwister hier geboren wurden, wird Ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft verwehrt. Ihr Aufenthaltsstatus ist prekär. Was genau das bedeutet, weiß die Familie Akkouch spätestens seit sie im April 2003 in einer Nacht- und Nebelaktion in den Libanon abgeschoben wurde – ein Land, mit dem zumindest die Kinder keinerlei Verbindung haben. Zwar konnten die Akkouchs nach Deutschland zurückkehren, aber seitdem leben sie Tag für Tag mit der Angst vor der erneuten Abschiebung. In ihrem Dokumentarfilm „Neukölln Unlimited“ erzählen die selbstbewussten jungen Neuköllner von ihrem Alltag – einem Alltag, der nicht nur vom großen Traum einer Tanzkarriere bestimmt wird, sondern auch vom Kampf der Familie für ihr Bleiberecht.

Eine spannende Gesichte. Auf der Homepage der Bundeszentrale für politische Bildung gibt es den Film kostenlos zum anschauen. Und hier geht’s zum Begleitmaterial.

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