Prävention sexualisierter Gewalt

In der Bundesordnung des VCPs heißt es:

„Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im VCP lebt von vertrauensvollen Beziehungen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder untereinander. Dieses Vertrauen muss sich entwickeln und darf nicht zum Schaden von Kindern und Jugendlichen ausgenutzt werden. Wir stärken die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, Mädchen und Jungen. Wir gehen achtsam mit ihnen um und schützen sie vor Schaden, Gefahren und Gewalt. Daher lehnen wir jegliche Form von körperlicher, seelischer und verbaler Gewalt ab.“[1]

Zur Prävention sexualisierter Gewalt werden alle Verantwortungsträger*innen im VCP – von der Gruppenleitung bis zum Bundesvorstand – geschult, um Kinder und Jugendliche zu stärken und zu schützen. Grundlage der Präventionsarbeit bietet die Handreichung „achtsam & aktiv im VCP“.

Unsere Vertrauenspersonen

Vertrauenspersonen sind geschulte Ansprechpartner*innen zu Fragen von Grenzverletzungen sowie zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt. Sie helfen weiter, wenn es Beratungsbedarf gibt und holen sich bei Bedarf Unterstützung bei Fachberatungsstellen.

Vertrauenspersonen im VCP RPS sind der*die Jugendbildungsreferent*in im Landesbüro und weitere ehrenamtliche Personen, die ihr telefonisch oder per E-Mail erreichen könnt.

Inge Böhm, Jugendbildungsreferent*in im Landesbüro, inge.boehm@vcp-rps.de, 06233-21955

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Selbstverständnis

Schutz von Mädchen und Jungen

Wir wollen die uns anvertrauten Mädchen und Jungen, Kinder und Jugendlichen vor Schaden und Gefahren, Missbrauch und Gewalt schützen.

Umgang mit Nähe und Distanz

Wir wollen die sexuelle Dimension von Beziehungen bewusst wahrnehmen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Nähe und Distanz innerhalb der Arbeit des VCP gestalten.

Stellung beziehen

Wir beziehen gegen sexistisches, diskriminierendes und gewalttätiges Verhalten aktiv Stellung.

Keine Ausnutzung der Rolle als Verantwortliche bzw. Verantwortlicher

Leitungspersonen und andere Mitarbeitende nutzen ihre Rolle nicht für sexuelle Kontakte zu den ihnen anvertrauten jungen Menschen.

Kinder und Jugendliche ernst nehmen

Wir nehmen die individuellen Grenzempfindungen der Mädchen und Jungen, der Kinder und Jugendlichen ernst und wahren diese.

Respekt vor der Intimsphäre

Wir respektieren die Intimsphäre und die persönlichen Grenzen der Scham von Gruppenmitgliedern und Teilnehmenden sowie der Mitarbeitenden.

Grenzüberschreitungen wahrnehmen

Wir schreiten bei Grenzübertritten Anderer in den Gruppen, bei Aktivitäten und Angeboten, ein und vertuschen sie nicht.

Kein abwertendes Verhalten

Wir verzichten auf abwertendes Verhalten und achten darauf, dass andere in den Gruppen, bei den Fahrten und Freizeiten, den Angeboten und Aktivitäten sich ebenso verhalten.

Von der Bundesversammlung 2010 als Anhang zur Bundesordnung beschlossen. Von der 43. Bundesversammlung am 8. November 2014 als Ordnung beschlossen.