Jugendarbeit ermöglichen – Appell an die Landesregierung

Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz richtet heute einen dringenden Appell an die Landesregierung Rheinland-Pfalz: Jugendarbeit soll unter den aktuellen Bedingungen ermöglicht werden. Dazu müssen Strategien für einen Wiedereinstieg in Angebote der Kinder- und Jugendarbeit in Rheinland-Pfalz entwickelt werden. In der gestern von der Landesregierung vorgestellten „Zukunftsstrategie Rheinland-Pfalz” fanden Jugendliche, Jugendverbände und außerschulische Jugendbildung leider (noch) keine Erwähnung. Doch Kinder- und Jugendarbeit spielt eine wichtige Rolle für die soziale Integration, die politische und gesellschaftliche Partizipation junger Menschen als auch für ihre Austausch-, Mitwirkungs- und Artikulationsmöglichkeiten – auch und vor allem über persönliche Kontakte. Gerade in solch belastenden Zeiten ist die Schaffung dieser Möglichkeiten von zentraler Bedeutung. Umso wichtiger ist es, Kindern und Jugendlichen eine Perspektive zu geben, in welcher Form sie ihren Bedürfnissen nach sozialen Kontakten mit Gleichaltrigen, Vergemeinschaftung und der Wahrnehmung von Bildungs- und Freizeitangeboten – auch außerhalb von Schule – nachgehen können.

Kurz gesagt: Mit den wöchentlichen Gruppenstunden, Sommerlagern und vielen weiteren Aktionen bieten wir Kindern und Jugendlichen einen wertvollen Raum, um Gemeinschaft zu erleben, draußen zu sein und in einer vertrauten Umgebung die Welt zu entdecken. Es ist daher wichtig, dass auch wir in der Zukunftsstrategie des Landes Rheinland-Pfalz mitgedacht werden.

Daher möchten wir heute den Appell des Landesjugendrings teilen:

Wir bitten die rheinland-pfälzische Landesregierung, die vorgestellten Möglichkeiten für die Öffnung der
Kinder- und Jugendarbeit umgehend zu prüfen und appellieren dringend, schnellstmöglich Entscheidungen
zu treffen, die den Trägern der Jugendarbeit eine klare Perspektive, Orientierung und Planungssicherheit
für die kommende Sommersaison ermöglichen und Kommunen und Landkreise in die Lage versetzen,
Angebote der Kinder- und Jugendarbeit nach Prüfung der festgelegten Kriterien wieder durchführbar zu
machen.

Hier findet ihr den vollständigen Appell sowie die Pressemitteilung im PDF-Format: