Friedenslichtaktion 2017 ermutigt „alle Menschen guten Willens“ zum Einsatz für den Frieden

Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung.

„Eine Schwierigkeit hört auf, eine solche zu sein, sobald ihr darüber lächelt und sie in Angriff nehmt.“
(Lord Robert Baden-Powell, Gründer der Weltpfadfinderbewegung)

Frieden zu schaffen ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen.

Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht ab dem 3. Advent, dem 17. Dezember 2017, an über 500 Orten in Deutschland weitergegeben.

Alle Informationen zur Aktion gibt es unter http://www.friedenslicht.de oder bei unserem Beauftragten Olli friedenslicht(at)vcp-rps.de

 

Pressearbeit

Wir haben für euch eine Ankündigung für die Friedenslichtaktion vorbereitet (Word). Die könnt ihr mit euren Daten ergänzen und an Zeitungen, Redaktionen und Öffentlichkeitsabreiter*innen in eurem Umfeld schicken.

Ankündigung Friedenslicht 2017

Für die Nachbereitung des Friedenslicht könnt ihr diese Meldung (Word) nutzen. Ergänzt diese ebenfalls und beschreibt ausführlich, was ihr gemacht habt. Sendet diese mit ein paar Fotos – idealer Weise noch am Tag der Friedenslichtfeier – an Zeitungen, Redaktionen und Öffentlichkeitsabreiter*innen in eurem Umfeld.

Bericht Friedenslicht 2017

 

Tue Gutes – und rede darüber!

Das Friedenslicht ist nicht nur eine wichtige  Veranstaltung für uns – mit dem Friedenslicht könnt ihr auch sehr gut für Pfadfinden werben. 

Die alte Weisheit aus der Überschrift sollte auch Leitspruch für die Öffentlichkeitsarbeit von Pfadfinderinnen und Pfadfinder sein. Wenn eure Aktionen in der Öffentlichkeit stattfinden, bleiben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Gespräch. Liest man häufiger über die Arbeit der Stämme und Gruppe in der Zeitung, festigt sich in der Öffentlichkeit ein positives Image.

So werden auf Dauer die Leute sensibilisiert  für die Arbeit der Pfadfinder. Das kann sich bei vielem auszahlen, etwa bei der Werbung um neue Mitglieder, wenn es um kirchliche oder staatliche Zuschüsse geht, aber auch beim Einwerben von Sponsorengeldern für die Arbeit.

Eine ideale Aktion, um gute Öffentlichkeitsarbeit zu machen, ist die jährlich in der Weihnachtszeit stattfindende Aktion Friedenslicht. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit dafür, kann auf unterschiedlichen Ebenen passieren. In diesem Artikel möchte ich mich insbesondere auf die Pressearbeit konzentrieren.

Dazu ist es wichtig, einen Medienverteiler mit E-Mail-Adressen aus der Region aufzubauen und den Kontakt zu Medienvertretern zu pflegen. Das sollte die Aufgabe der Öffentlichkeitsreferentin/ des Öffentlichkeitsreferenten des Stammes sein. In solch einen Presseverteiler gehören:
•         Gemeindebriefe und –blätter
•         lokale Anzeigen- oder Mitteilungsblätter mit redaktionellen Teilen
•         Lokalredaktion(en) der Tageszeitung(en)
•         lokale Hörfunk- und Fernsehsender
•         kostenlose Anzeigenblätter
•         Online-Plattformen und Internetangebote in eurer Gemeinde, Stadt oder Region.

Hilfe beim Aufstellen eines solchen Verteilers gibt es bei eurem Landesbüro.

In vielen Orten haben die regionalen Zeitungen Honorarkräfte. Sie sind in der Regel vor Ort bekannt. Sonst einfach einmal bei der Tageszeiten anrufen und nachfragen. Gerade diese Kontakte gilt es zu pflegen.

Wenn Ihr selbst einen Beitrag schreibt, ist es wichtig zwischen einer Meldung  und einem Bericht, etwa über ein Lager zu unterscheiden. Mit einer „Pressemeldung“ informiert Ihr über Euer Event,  in unserem Beispiel über die Aussendungsfeier.  In solch  einer Meldung sollten in den ersten Sätzen die wichtigsten W-Fragen erläutert werden: Was? Wann Wie? Wo? Wer? Warum? Das Wichtigste gehört an den Anfang, das Unwichtigste an das Ende, damit von den Redaktionen gekürzt werden kann.  Kurze Sätze schreiben, keine Verschachtelungen. Viele Hauptwörter vermeiden. Fachbegriffe erklären (die Wenigsten wissen, dass  Jurte ein Pfadfinderzelt ist). Keine Abkürzungen verwenden, wie etwa VCP.

Ihr solltet Euch eine  Vorlage für eine Pressemeldung erstellen.  Oben sollte zusätzlich zum Stammesbriefkopf die Überschrift „Presseinformation“ und das Datum stehen, damit in der Redaktion auch klar ist, was ihr mit der Mitteilung wollt. Wichtig ist ein/e Ansprechpartner*in, falls es Rückfragen gibt. Am besten gebt ihr eine Mobilnummer an, unter der man euch tagsüber erreichen kann, sowie eine E-Mail-Adresse. Die Meldung schickt Ihr dann per Mail über Euren Presseverteiler raus. Ich empfehle: In die Mail kopieren und als PDF im Anhang.  Wichtig ist es, die Redaktionsschlüsse der einzelnen Medien zu beachten. Wochenzeitungen brauchen die Meldung 14 Tage vor erscheinen, Gemeindebrief-Redaktionen oft noch viel früher.

Eine Pressemeldung ist aber noch keine Garantie dafür, dass eure Veranstaltung in einer Zeitung beworben wird. Deshalb kann es sinnvoll sein,  zwei, drei Tage nach dem Versand einmal die Redaktion anzurufen. Die Telefonummern findet Ihr im Impressum der Zeitungen oder auf den Seiten der Medien im Internet.

Weitere Kanäle, mit denen auf die Aussendungsfeier hingewiesen werden kann sind die sozialen Medien: die eigene Homepage, Facebook, Twitter, usw. Sinnvoll kann auch Plakatwerbung sein. In vielen Orten und Städten besteht die Möglichkeit, über Kontingente der Kommunen Plakatflächen kostenfrei zu buchen. Bewährt haben sich auch Postkarten, die mit einfachen Programmen gestaltet werden können.
Natürlich sollte man die Presse in dem Anschreiben dann auch bitten, über die Aussendungsfeier zu berichten. Vor Ort solltet ihr den Pressevertreter oder etwa den Fotografen ansprechen. Dann können offene Fragen schneller beantwortet werden.

Kommt jedoch kein Medienvertreter zu eurer Veranstaltung,  solltet ihr einen eigenen Bericht  an die Presse schicken. Er sollte nicht so sachlich wie eine Meldung sein, sondern lebendiger das Geschehen schildern.  Allerdings ist dann auch wichtig das die Pressemeldung möglichst schnell in der Redaktion der Tageszeitung eintrifft – am besten möglichst direkt nach der Veranstaltung. Deswegen empfiehlt es ich den Text schon vor der Veranstaltung vorzubereiten. Nur aktuelle Themen sind für die Presse interessant.  Neben eurem Text solltet ihr auch Bilder eures Events mitsenden. Dabei gilt es den Datenschutz und Bildrechte zu beachten.

Das Friedenslicht ist nur ein Beispiel. Sinnvoll ist es auch über andere Aktivitäten zu berichten: Lager und Fahrten (möglichst immer mit Fotos), Jubiläen, Feste und vieles mehr. Viele Zeitungen übernehmen gerne gute Texte, denn sie sind für die Verlage kostenfrei.